Bedeutet Parental Alienation Folter ?

„Submission on psychological torture and ill-treatment“

Überlegungen von Prof. Dr. Gerhard Kehrer

2019-11-22

Gerhard Kehrer: „Bei PA liegt also nicht einfach ein Verlust eines Elternteils vor, den es durch das Kind in einer Art Trauerarbeit zu bewältigen gilt, sondern ein Elternteil wird vehement und anhaltend zurückgewiesen, und zwar nicht nur seine Person, sondern oft werden auch seine Eigenschaften und Wesensmerkmale Objekt heftiger Ablehnung.“ Foto: Heiderose Manthey.

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Keltern. Bis zum 25. November 2019 besteht die Möglichkeit sich an dem UN-Projekt zur Aufklärung von Weißer Folter, sprich psychische Folter und Misshandlung, zu beteiligen. Prof. Gerhard Kehrer hat ein paar Überlegungen darüber angestellt, was Parental Alienation mit Weißer Folter zu tun hat.

Parental Alienation eine nie enden wollende Qual

Im Gegensatz zu einer erniedrigenden Behandlung oder Strafe handelt es sich bei Parental Alienation (PA) um eine für die Betroffenen nie enden wollende, bewusst intendierte seelische Qual. Während Trauer nach dem Verlust eines lieben Angehörigen in der Regel allmählich nachlässt und einer dankbaren Erinnerung Platz macht, geht bei PA das Leid bei den Betroffenen weiter, auch da man weiß, dass Abhilfe möglich wäre.

Bei PA liegt also nicht einfach ein Verlust eines Elternteils vor …

Lesen Sie den gesamten Bericht hier.

Image der Gießener Justiz durch die Christidis-Prozesse schwer angekratzt

Raus aus dem Sumpf beeinflussbarer Seilschaften

Schafft Richterin Katharina Kassel diesen Sprung ?

2019-11-20

Volker Hoffmann ist akkreditiert. Er nutzt wie schon so oft die wenigen Minuten vor und nach dem Gerichtsprozess für die Dokumentation der Gießener Sumpf-Prozesse gegen Dr. Andrea Christidis. Auf der Beklagtenseite sitzen für die Stadt Gießen Rechtsanwalt Gerhard Pflästerer und für den Landkreis Gießen Oliver Persch. Foto: Heiderose Manthey.

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Gießen/Rastatt/Keltern. Der neue Rechtsstreit ‚Dr. Andrea Christidis gegen die Stadt Gießen u.a.‘ vor dem Landgericht in Gießen wird die gesamten Umstände noch einmal von vorne aufrollen und damit offen legen, wie es zu der schwerwiegenden Persönlichkeitsverletzung der Psychologin gekommen ist ! Christidis, Ph.D. (Bundelkhand University)  ist  Psychologin für klinische, pädagogische, neuropsychologische kriminalistische und forensische Psychologie, Verhaltenstherapeutin und Systemische Familientherapeutin (DGSF).
 

Diese Tatsache wurde unumstößlich nach sechs (!) Prozessen durch das Landgericht bestätigt.

Was geschah ?

Die Expertin wurde von Eltern in einem Missbrauchsfall im Zusammenhang mit Pro Familia zu Hilfe gerufen. Der 9jährige Schüler M. war in seiner Schule von einem Mitarbeiter der Pro Familia aufgesucht und von seiner Klasse isoliert worden. Ohne die Eltern zuvor zu kontaktieren wurde der Schüler in ein intimes Gespräch mit sexuellem Inhalt gedrängt, sodass sich der Junge bedroht fühlte und nur noch fliehen konnte. …

Lesen Sie hier weiter und schauen Sie den Film von Volker Hoffmann  Dr. Andrea Christidis … Sensation im Landgericht: 1. DIGITALE PROZESSBEOBACHTUNG

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Lesen Sie auch den Bericht vom 13. November 2019: Sprechen wir von einer Sensation im Landgericht Gießen ! Digitale Ton-Aufzeichnung während des Rechtsstreits erlaubt
Richterin Kassel führt den Prozess Christidis ./. Stadt Gießen u.a. souverän ! – und bleiben Sie online !

Kindheitsstart: Säuglingsheim

Geschwisterpaar Claudia und Michael May zwischen den Getrieben staatlicher Ideologien von Ost und West

Die Tochter eines der Erstbegründer der CDU erzählt

2019-11-19

Das Schicksal der Familie May wiederholt sich gerade jetzt in erschreckender Weise. Foto: Heiderose Manthey.

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Erfurt/Keltern. Das Leben des Erfurter Geschwisterpaares Claudia May (geb. 1949) und Michael May (geb. 1953) begann im staatlichen DDR-/SED-Säuglings- und Kinderheim. Es gleicht einer dramatischen, von Schicksalsschlägen gespickten Schilderung einer Familie im zweiten Weltkrieg zwischen den befeindeten Fronten der östlichen und westlichen Weltanschauung, in der wie heute Familienzerstörung als Zwangsmaßnahme politisches Kalkül ist !

Claudia May erzählt die Geschichte des vom Schicksal gebeutelten Geschwisterpaares, von Krieg, Vertreibung und Flucht, von einer geglückten Verhinderung der angekündigten Deportation des Großvaters, Zwangsenteignung verbunden mit Obdachlosigkeit, Arbeits- und Schutzlosigkeit.

Als Tochter eines der Erstbegründer der CDU erlebt sie staatliche Schikane und Manipulation. Bereits als Kleinkind wird der Säugling Claudia direkt nach der Geburt von ihren Eltern geraubt, um in staatlicher „Obhut“ erzogen zu werden. Das gleiche Schicksal begegnet ihrem Bruder.

Die Geschichte wiederholt sich

Gebrandmarkt als Abkömmlinge des verurteilten SBZ-/DDR-Systemfeindes erlebt sie und ihr Bruder die Wende nicht als die erwartete Freiheit und Gerechtigkeit sondern als Potenzierung ihres Albtraums !

Die Geschichte der Zwangsenteignung wiederholt sich am 17. Juni 2015 mitten im Erfurter Regierungsviertel auf grausame und nicht vorstellbare Weise: Claudia und Michael May werden an diesem Tag mit Polizeigewalt in die Obdachlosigkeit getrieben.

Sehen Sie den Film der Kollegen Heinz Faßbender, Volker Hoffmann und Klaus Overhoff über die Wehrfähigkeit einer einzelnen Frau dem Grauen eines unaufhörlichen Regimes gegenüber, dessen „Erbe“ bis heute in uns allen schlummert.

Zum Film auf Rastattt und auf TV-Journalisten-Büro !


Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

Neu auf ARCHE: Prof. Dr. Gerhard Kehrer

Geballte „Pluralistische Ignoranz“ in Gesellschaft und Politik gegenüber dem Phänomen der Eltern-Kind-Entfremdung

Versagen des Rechtsstaats auf dem Gebiet des Familienrechts

2019-11-19

Kehrer studierte Humanmedizin und ist außerplanmäßiger Professor der Uni Göttingen. Er war Chefarzt in Heilbad Heiligenstadt und Salzgitter. Foto: Heiderose Manthey.

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Heilbad Heiligenstadt/Keltern. Kurz vor Einreichung der Berichterstattung an die UN über die Folgen und Auswirkungen von kid – eke – pas erreichen die Dokumente von Prof. Dr. Gerhard Kehrer die ARCHE. Lesen Sie Kehrers Vita, seine Motivation sich für die Überwindung des Menschenrechtsverbrechens einzusetzen und seine Petitionen, die er an den Deutschen Bundestag sandte.

Zur Person

„Nach dem Studium der Humanmedizin in Würzburg arbeitete ich am Physiologischen Institut der Georg-August-Universität Göttingen an der Konservierung von Niere und Leber, bevor ich mich darüber im Fach Physiologie mit einer Arbeit mit dem Titel „Energetik und Impedanz der ischämischen Leber“ habilitierte. Es schloss sich eine klinische Ausbildung in Innerer Medizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena an, ein Fach, für das ich ebenfalls die Lehrbefugnis erwarb. Nach meiner nachfolgenden Subspezialisierung in Gastroenterologie wurde ich als außerplanmäßiger Professor der Uni Göttingen Chefarzt in Heilbad Heiligenstadt und Salzgitter.

Katterle spricht von der größten psychosozialen Massenkatastrophe

Prof. Dr. Gerhard Kehrer. Foto: Kehrer.

Als von Parental Alienation Betroffener erlebe ich bis heute das Versagen des Rechtsstaats auf dem Gebiet des Familienrechts und die geballte „pluralistische Ignoranz“ in Gesellschaft und Politik gegenüber diesem Phänomen der Elternentfremdung, welches Katterle bereits 2010 als „größte psychosoziale Massenkatastrophe“ nach dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet hatte. Der Kampf gegen schweren psychischen Kindesmissbrauch durch induzierte Eltern-Kind-Entfremdung und gegen die nicht enden wollende seelische Folter der entfremdeten Familienmitglieder in Abertausenden von Fällen bestimmt seit einigen Jahren immer stärker meine Ruhestandsgestaltung.“

Zu den Petitionen von Prof. Dr. Gerhard Kehrer geht es hier.

Aufruf zur Teilnahme am „Call for submissions on Psychological Torture and Ill-Treatment“

ARCHE und der IAoHRD: Grundlagen schaffen zur Definition von „Weiße Folter“

kid – eke – pas Betroffene schildern ihre Folter-Erlebnisse, ausgeführt durch Justiz, Behörden und Gesellschaft

2019-11-16

Ist kid – eke – pas Weiße Folter ? Aufruf der ARCHE und der IAoHRD zur Teilnahme am „Call for submissions on Psychological Torture and Ill-Treatment“ Berichterstattung an UN-Beauftragten Nils Melzer. Foto: Ilori Patrick Adeyemi und Heiderose Manthey.

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Keltern-Weiler. Seit 22 Jahren ist Heiderose Manthey, Leiterin der ARCHE, aktiv zur Überwindung von kid – eke – pas, einem der schlimmsten Menschenrechtsverbrechen, das darin besteht, dass einem Elternteil die Kinder durch den anderen Elternteil entrissen, mit Hilfe des Justizapparates entfremdet und gegen ihn manipuliert werden und/oder dass Elternpaaren von Justiz, Jugendamt mit Hilfe von sogenannten Gutachten die Kinder zeitweise oder lebenslang entrissen, geraubt, manipuliert und fremderzogen werden.

Kinder werden der Hälfte ihrer Wurzeln oder sogar ihrer ganzen Familien beraubt

ARCHE hat mit Ihrem Fachmagazin ARCHEVIVA ein weltweites Netzwerk geschaffen, kid – eke – pas zu überwinden. Da nach unzähligen der ARCHE gegenüber getätigten und vorliegenden Erfahrungsberichten von Betroffenen fast der gesamte Justizapparat inclusive Richter, Staatsanwälte und auch Rechtsanwälte mitwirkt, sowie Ämter, Behörden, Bürgermeisterämter und sogar die zivile Bevölkerung, schrieb Heiderose Manthey u.a. ein Polizeirevier an, um dieses auch auf die aktuelle Situation der kid – eke – pas – Bewegung aufmerksam zu machen.

Empfehlung der ARCHE: Behörden über den jetzigen Zeitpunkt des Kampfes gegen kid – eke – pas informieren

Manthey wörtlich in ihrem Schreiben: „… Deswegen weise ich Sie fürsorglich darauf hin, dass ich mich in meiner Funktion als Betroffene und (daraufhin) Leiterin der (von mir gegründeten) ARCHE, dem in der Zwischenzeit weltweiten Netzwerk von Organisationen, Verbänden, Vereinen und Experten aus Kriminologie, Psychologie, Recht, Pädagogik u.a. zur Überwindung von Kindesraub [nicht nur] in Deutschland – Eltern-Kind-Entfremdung – Parental Alienation Syndrome, kurz kid – eke – pas genannt, und dem Online-Fachmagazin ARCHEVIVA am UN-Projekt des UN-Sonderbeauftragten Nils Melzer „Call for submissions on Psychological Torture and Ill-Treatment“ beteilige und bereits beteiligt habe, in dem die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zu psychischer Folter und Misshandlung für Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (CIDTP) durch den UN-Sonderbeauftragten erfolgte, der seinen nächsten thematischen Bericht auf „Psychologische Folter und Misshandlung“ fokussieren wird.“

Die RESOLUTION 09/15 liegt dem UN-Hauptquartier in New York im Original und in zwei erweiterten Fassungen vor

Zur Überwindung von kid – eke – pas hat ARCHE ein 171 Seiten umfassendes Werk, die sogenannte RESOLUTION 09/15 verfasst. Sie enthält neben einem Anschreiben an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, an den Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments, an den Vorsitzenden des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag, Stephan Brandner, an dessen Stellvertreter, Prof. Dr. Heribert Hirte, und an die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe, Dr. Uwe Schlosser, mehrere Expertisen mit Beweislagen zur Entstehung von Kinderraub, Eltern-Kind-Entfremdung. An konkreten Beispielen werden Nachweise des Parental Alienation Syndromes erbracht, im vorliegenden von der ARCHE über Jahre verfolgten Fall als Stockholm-Syndrom verdeutlicht. Die RESOLUTION 09/15 wurde am 01. Juli 2018 per Einschreiben/Rückschein versendet.

Die RESOLUTION 09/15 liegt in der Zwischenzeit dem UN-Hauptquartier in New York, dem Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag, dem Petitionsausschuss des Europäischen Parlamentes etc. auch in zwei nachfolgenden Formen der Erweiterten RESOLUTION 09/15 vor, die die Vorfälle durch Verfolgung durch ein Polizeirevier genauso beinhaltet wie die gesamten Anschläge auf eine dort aufgeführte Person, auf deren Haus, auf deren Auto und das Online-Fachmagazin ARCHEVIVA, jeweils zum Nachweis per Einschreiben/Rückschein versendet.

Betroffenen empfiehlt Manthey in ihren eigenen Fällen die Behörden vom derzeitigen Sachstand der kid – eke – pas – Bewegung mit diesem oder einem ähnlichen Schriftsatz zu informieren.

Offener Aufruf zur Teilnahme an der Einreichung von Vorschlägen zu psychischer Folter und Misshandlung

Liebe Mitstreiter, Betroffene und Experten,

wie Ihr vielleicht schon wisst, findet derzeit eine Erhebung von Seiten des UN-Sonderbeauftragten Nils Melzer unter dem Aufruf
 

„Call for submissions on Psychological Torture and Ill-Treatment“ bzw.
„Einreichung von Vorschlägen zu psychischer Folter und Misshandlung“


statt. Lest hierzu den Bericht auf ARCHEVIVA Am UN-Projekt beteiligen: Weiße Folter im Zusammenhang mit Kinderraub und Kindesentfremdung ?

ARCHE wird sich an diesem Aufruf beteiligen, genauso wie ein Mitarbeiter unserer im Jahre 2016 gegründeten INTERNATIONAL ASSOCIATION OF HUMAN RIGHTS DEFENDERS, die auf Facebook mit lesenswerten Nachrichten aktiv ist. Dort besteht auch die Möglichkeit mit unserem UN-Experten Holger Söder über Details sprechen zu können.

Am 25. November 2019 sollen unsere Unterlagen bei der UN eingegangen sein. Wir haben also nur noch wenige Tage Zeit uns einzubringen.

Viele von den hier Angeschriebenen sind entweder schon als Verein/Verband/Non-Government-Organisation gelistet, einige auch als Einzelpersonen, den sogenannten „Experten“.

Da das gesamte Vernetzungsmodell der ARCHE mitsamt ihren Inhalten an den Sonderbeauftragten übersandt wird, wäre es für uns wichtig, niemanden zu vergessen. Prüft daher nach, ob Ihr in der ARCHE aufgenommen seid.

Falls nicht

Schickt uns einen höchstens 10zeiligen Text, mit Logo Eurer Organisation oder als Einzelperson mit Tätigkeitsfeld und Pressefoto, falls keines von mir bereits vorhanden, damit wir Euch noch aufnehmen können.

Die überwiegende Mehrzahl der im ARCHE-Verteiler Aktiven wird aus dem Bereich kid – eke – pas stammen, d.h. auf diesem Menschenrechtsverbrechen aufbauende Fachleute.

Holger Söder. Experte für UN-Fragen.

Gerne dürft Ihr diese Mail auch weiteren Experten zustellen, von denen Ihr überzeugt seid, dass sie zu uns gehören und wichtig sind, um gemeinsam kid – eke – pas überwinden zu können.


Dank an Holger Söder, Mitarbeiter der IAoHRD, der ARCHE auf den ‚Call for submissions on Psychological Torture and Ill-Treatment‘ aufmerksam gemacht hat !

  

Herzliche Grüße an Euch alle !
Eure Heiderose

P.S.: Wer den direkten Weg an den UN-Beauftragten gehen mag: Die Mailadresse lautet sr-torture[ät]ohchr.org.

Sprechen wir von einer Sensation im Landgericht Gießen !

Digitale Ton-Aufzeichnung während des Rechtsstreits erlaubt

Richterin Kassel führt den Prozess Christidis ./. Stadt Gießen u.a. souverän !

2019-11-13

Kurz vor Prozessbeginn. Richterin Kassel weist die Presse darauf hin, dass sie nun die Kameras ausschalten soll. Rechtsanwalt Müller, Dr. Andrea Christidis nehmen auf der Klägerseite Platz. Für die Beklagtenseite wurde Rechtsanwalt Oliver Persch für den Landkreis Gießen und Rechtsanwalt Gerhard Pflästerer für die Stadt Gießen entsandt. Streitgegenstand: Schwerwiegender Eingriff in das Persönlichkeitsrecht von Dr. Andrea Christidis. Foto: Heiderose Manthey.

 

Gießen/Rastatt/Keltern-Weiler. Fast reglos vor Staunen blieb die Klägerpartei, als sie die Entscheidung von Richterin am Landgericht Katharina Kassel vernahm, den Prozess per Ton aufzeichnen zu dürfen.

Richtige Besetzung im Christidis-Prozess: Kassel überraschend souverän !

Sie selbst habe zwar nur ihr Diktiergerät dabei, so die Vorsitzende, also keine weitere Aufnahmemöglichkeit, würde aber, sofern die Klägerseite eine solche zur Verfügung stellen würde, ihre Erlaubnis erteilen, den Prozess tontechnisch aufzeichnen zu dürfen.

Sekunden des baffen Erstaunens, der Unfassbarkeit des gerade Gehörten vergingen, als die Richterin gegen den Einspruch der beiden Beklagtenvertreter der Stadt Gießen und des Landkreises Gießen, ihren Beschluss bestätigte, waren doch die Klägerin Dr. Andrea Christidis und Rechtsanwalt Manfred Müller bislang eine andere „Sprache“ in der „Never-Ending-Story“ um die Richtigstellung des angeblichen Titelmissbrauchs gewohnt !

Dem Gegenantrag der Beklagtenvertreter, Rechtsanwalt Oliver Persch für den Landkreis Gießen und Rechtsanwalt Gerhard Pflästerer für die Stadt Gießen, wurde nicht stattgegeben.

Einig war man sich schnell. Die Aufzeichnung soll am Gericht zur Absicherung des Inhalts hinterlegt werden.

Erste digitale Aufzeichnung in einem Christidis-Prozess !

Gemeinsam mit den im Saal vorhandenen Möglichkeiten der akkreditierten Pressevertreter suchte man nach einer Lösung, dieser Zusage schnellstmöglich nachkommen zu können.

Der anwesende Journalist Volker Hoffmann stellte seine Kamera mit einem neuen Chip dem Gericht zur Verfügung. Mit abgedunkelter Linse stand die Kamera während des Prozessverlaufes auf dem Zeugentisch und zeichnete die Dialoge zwischen Kläger- und Beklagtenseite und Richterin auf.

Diese Entscheidung glich einer kleinen Sensation, hat man noch die Jahre andauernde, harte Knochenarbeit der am Gießener Amts- und Landgericht stattgefundenen Prozesse um die Wahrheit vor Augen ! Vielleicht ein kleiner Schritt am Landgericht in Gießen, aber vielleicht doch ein bedeutender Schritt für die Anbahnung der digitalen Prozessaufzeichnungen für Gerechtigkeit vor Gericht, die von der FDP Hamburg, von der LINKEN: DIGITALE PROZESSORDNUNG GEFORDERT – Gefahr der Rechtsbeugungen und Nötigungen erkannt !  u.a. gefordert werden.

Abgabe der Karte an das Gericht zum dortigen Verbleib

Zur Aufbewahrung der als Dokumentation dienenden Aufzeichnung gab Journalist und Filmemacher Volker Hoffmann, der sich mit seinem Kanal Rastattt in den vergangenen Jahren auf Justizirrtümer, Justiz- und Psychiatrie-Opfer spezialisiert hat, die eigens eingelegte neue Karte der Vorsitzenden Richterin Kassel ab und fügte danach zum Filmen des Auszuges aus dem Gericht wieder seine Karte ein.

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Laut Geschäftsverteilungsplan des Landgerichtes Gießen wurde Richterin am Landgericht Kassel mit Erlass vom 19.09.2019 ab dem 01.10.2019
an das Landgericht Gießen abgeordnet.

Worum geht es eigentlich im Fall Christidis ./. Gießen ?

Lesen Sie: Wer kennt schon die Rolle von „Pro Familia“ ? Prozess vor dem Landgericht in Gießen: Dr. Andrea Christidis ./. Stadt Gießen – Jungen alleine aus dem Unterricht geholt und in intime Gespräche verwickelt ?

Und lesen Sie hier den Antrag, der zum Erfolg führte

Es ist und bleibt auch ein Erfolg für die bisherigen Kämpfer um die Digitale Prozessordnung wie Winfried Meissner und Arne Fellner !

 

Bleiben Sie online ! Lesen Sie in Bälde mehr über den gestrigen Rechtsstreit vor dem Landgericht in Gießen um eine schwerwiegende Persönlichkeitsverletzung !

Allen Grund zur Sorge

Wie viel Staat verträgt der Mensch ?

Zum Begriff „Rechtlicher Vater“ schreibt Dipl. Päd. Horst Schmeil

2019-11-13

ARCHE warnt vor der neuen Gesetzesvorlage. Natürlichkeit fällt der Orientierungslosigkeit zum Opfer. „Außer Gene nix gewesen !“  Foto: Heiderose Manthey.

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Güstrow/Keltern-Weiler. Besorgniserregend ist das von den an Trennung und Scheidung verdienenden Experten erarbeitete Papier, das zur Vorlage einer neuen Gesetzesgrundlage des Familienrechts im Deutschen Bundestag dienen soll.

Der Berg hat gekreißt und eine Maus geboren

Unter dem Titel Arbeitsgruppe zur Reform des Sorge- und Umgangsrechts versagt wurden bereits grobe Unzulänglichkeiten der von den acht Experten der Arbeitsgruppe „Sorge- und Umgangsrecht, insbesondere bei gemeinsamer Betreuung nach Trennung und Scheidung“ namens Becker, Coester, Götz, Hammer, Heilmann, Klinkhammer, Schumann und Sünderhauf-Kravets aufgezeigt. Laut Angaben des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, BMJV, haben sich die Wissenschaftler auf Thesen zu einer Reform des Sorge- und Umgangsrechts verständigt. Dass dieses Ergebnis nicht gut sein kann, das in allererster Linie die leiblichen Eltern aus dem Feld schießt, begründet Dipl. Päd. Horst Schmeil.

„Diese Form von Vaterschaft ist konstruiert !“

Schmeil wörtlich: „Väter sind diejenigen, die auf natürliche Weise ein Kind mit einer Frau, der künftigen Mutter gezeugt haben. Ausnahmen bestätigen die Regel und stellen Adoptiv-Väter, Samenspender und Männer, die auf die künstliche Befruchtung eingehen müssen.

Nach Art. 6 Abs. 2 GG haben die erstgenannten das natürliche Recht und die ihnen auferlegte Pflicht zu Pflege und Erziehung der gemeinsamen Kinder, erst, wenn diese ausfallen, müssen Ersatzväter her, in der Regel die oben genannten.

Um hier für die Kinder in einer Ehegemeinschaft diesen männlichen Mitgliedern der Lebensgemeinschaften ebenfalls zum Schutz der Kinder in dieser Gemeinschaft die Pflege und Erziehung verantwortlich zu ermöglichen, musste ein „rechtlicher Vater“ hergezaubert werden. Durch den Feminismus ist diese ‚Rechtsform‘ zum Spielball und Machtmittel gegen die leiblichen Väter geworden !“

„Bedienungsanleitung“ fehlt: Liebevolle Vorbildfunktion im Anwenden der eigenen Anlagen bleibt  ohne leiblichen Vater versagt

Das Aufwachsen mit dem vorgehaltenen Spiegel der eigenen Gene durch die Verhaltensweisen des leiblichen Vaters sind nicht mehr möglich und fordern ihren Tribut: Die Anlagen sind da, wie ein Kind mit den Genen des ihm nicht mehr bekannten Vaters umgehen kann, bleibt schlimmstenfalls ein Leben lang ein Geheimnis.

Und ewig steht die Frage im Raum: Hätte mein Vater mich lieb gehabt ?

Lesen Sie hier ausführlich Horst Schmeils Stellungnahme zu allen 50 Punkten

Stellungnahme zum Thesenpapier der Arbeitsgruppe „Sorge- und Umgangsrecht“

Bundesregierung STOPP ! Kinder gehören zu den Eltern !

Dr. Johannes Resch: Kinderrechte im Grundgesetz ohne Elternbezug gefährden das Kindeswohl !

Wird „Krippenpflicht“ zum ‚Recht des Kindes‘ erklärt ?

2019-11-12

Der bundesdeutsche „Krippenbus“ ist eine Fehlentscheidung ! Mehr Geld den Eltern ! Frühst mögliche Fremdbetreuung sofort stoppen ! Foto: Heiderose Manthey.

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Keltern-Weiler. Der stellvertretende Vorsitzende von Bündnis „Rettet die Familie“, Arzt und Psychiater Dr. Johannes Resch, kommentiert warum er die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ohne Elternbezug als Gefahr für das Kindeswohl sieht. 

Warnung vor Lufthoheit des Staates über den Kinderbetten

Dr. Johannes Resch. Hier bei seiner Rede auf der BIKERDEMO 2018. Mannheim. Foto: Heiderose Manthey.

Am 14. Oktober veröffentlichte die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Kinderrechte ins Grundgesetz“ ihren Abschlussbericht. Darin werden drei alternative Formulierungen vorgeschlagen, die sich aber nur unwesentlich unterscheiden. Das führt die Diskussion weg von der wesentlichen Frage: Wer bestimmt, was das Recht eines Kindes ist ? Im bestehenden Grundgesetz wird mit Art. 6 die Zuständigkeit für diese Frage den Eltern zugeordnet und nur bei Versagen oder Fehlen der Eltern dem Staat.

Sabine Wüsten, Vorsitzende des Bündnisses warnt vor der „Lufthoheit des Staates über den Kinderbetten“, die die Entwicklung der Kinder jeder gerade aktuellen Staatsideologie ausliefere.

Staat an Profit, nicht an Kindeswohl interessiert

Der stellvertretende Vorsitzende des Bündnisses, Dr. Johannes Resch, dazu: „Bei Erwähnung von ‚Kinderrechten‘ im GG ohne Elternbezug besteht die Gefahr, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr vor der Willkür des Staates schützen können. Z. B. könnte er eine Krippenpflicht zum ‚Recht des Kindes‘ erklären. Der Staat orientiert seine Familienpolitik schon heute nicht mehr am Kindeswohl, sondern am ‚Profitwohl‘ von internationalen Konzernen und Finanzinvestoren sowie an der patriarchal begründeten Überbewertung der Erwerbsarbeit.

Profiterhöhung durch Krippenpolitik

Ein Krippenplatz wird mit ca. 1000 €/Monat öffentlich bezuschusst. Selbstbetreuenden Eltern werden dagegen nicht mal 150 € Betreuungsgeld zugestanden. Dabei sind nahezu alle Fachleute, die sich mit kindlicher Entwicklung befassen, der Auffassung, dass Krippenbetreuung in der Regel mit höheren Risiken für die psychische Gesundheit der Kinder verbunden ist als die Entwicklung einer festen Bindung zu den Eltern in den ersten Lebensjahren. Allerdings erlaubt ein hohes Arbeitskräftepotential auf dem Erwerbsmarkt die Löhne niedrig zu halten, was den Profit erhöht, aber eben das Kindeswohl gefährdet.

Verzicht der Eltern zugunsten ihrer Kinder wird bestraft

Die ‚Lohnersatzfunktion‘ wertet Kinderbetreuung ab, indem diese mit Krankheit und Arbeitslosigkeit gleichstellt wird. Wer vor einer Geburt zugunsten der Betreuung bereits vorhandener Kinder länger als ein Jahr auf Erwerbsarbeit verzichtet hat, erhält bis zu 1500€/Monat weniger Elterngeld. Hier wird der Verzicht von Eltern zugunsten ihrer Kinder regelrecht bestraft. Auch das schadet dem Kindeswohl.

Diese Beispiele zeigen, dass sich der Staat schon jetzt nicht am Wohl der Kinder orientiert.  Was haben Familien zu erwarten, wenn er nun auch noch die Deutungshoheit über die Rechte der Kinder erhält ?   

Dr. Johannes Resch
Arzt für Neurologie und Psychiatrie

Zur Petition von Citizengo.org hier anklicken.

Zur Pressemitteilung von Bündnis „Rettet die Familie“ geht es hier.
                                                                                                                   

Psychologin Dr. Elisabeth Ballmann: Seelenprügel – Was Kindern in Kitas wirklich passiert

Eva Herman: Unfassbare Gewalt in Kitas

Zeitleiste 07:02 „In einigen Fällen soll das Spiel zu Missbrauch und Vergewaltigungen geführt haben.“

2019-11-11

Staatliche, gewerbliche und privatverdienende Rangeleien um das „Humankapital Kind“. Wie viele Kinder erleben überhaupt noch ein Aufwachsen in ihrer natürlichen Umgebung ? Die Schäden von Frühbetreuung und Missbrauch der Kinder werden immer evidenter. Fotos: Heiderose Manthey.

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Keltern-Weiler. In einem Youtube-Film äußert sich Eva Herman zu den Vorgängen mit „Original Play“ in Kindertagesstätten.

Wissensmanufaktur: „Unser heutiges politisch-familiäres System beruht auf Fremdbetreuung unserer Kleinsten. Derweil wird die Frau in die Erwerbstätigkeit gezwungen – die Steuer-und Sozialgesetze erfordern einen Zweitverdiener. In totalitären Systemen war dies eben schon immer so.“

Wer gelangt wie in die Kindertagesstätten ?

„…. und zwar Erwachsene, die an Kindern und am Spiel mit Kindern interessiert sind. Die bezahlen eine Kursgebühr und schwupps werden diese Leute in Kitas gelassen, ohne Prüfung der Person oder Herkunft, ohne polizieliches Führungszeugnis, oft ohne Wissen der Eltern, und diese Leute dürfen dann ungehindert mit den Kindern herumtollen, kuscheln, schmusen, sich aneinanderdrücken, wie es heißt. Dass manche Kinder danach schwer verletzt nach Hause kommen, darüber erfährt man in der Reportage einiges.

Ausschnitt aus der RBB-Sendung: „Ein Kind spielt mit einem erwachsenen Mann. Es wird gekabbelt, gestreichelt, gedrückt. Doch die beiden sind nicht miteinander verwandt. Sie kennen sich vielleicht überhaupt nicht. Das Ganze ein organisierter Spiele-Treff in Kindereinrichtungen bei uns, weltweit und oft ohne Wissen der Eltern.“ Zeitleiste 06:22

Auf Youtube: Der andere Blick: Eva Hermann zum Thema „Gewalt an Kitakindern“

Eva Hermann empfiehlt in ihrem Video das Buch von Pädagogin und Psychologin Dr. Anke Elisabeth Ballmann „Seelenprügel – Was Kindern in Kitas wirklich passiert – Und was wir dagegen tun können“. Es heißt auf Zeitleiste 04:16: „Viel zu viele Kinder sind in ihrem Betreuungsalltag psychischer Gewalt durch Erwachsene ausgesetzt, weiß die Pädagogin und Psychologin Dr. Anke Elisabeth Ballmann. Kinder erlebten aggressives und respektloses Verhalten von Personen, denen sie vertrauen können sollten, wie schmerzhafte, unsichtbare Schläge. Die Autorin weist anhand zahlreicher Beispiele aus ihrer langjährigen beruflichen Praxis auf Missstände in Kitas hin. Sie erläutert die späteren Konsequenzen und fordert zum Umdenken auf. Ohne anzuklagen möchte sie aufklären und bricht deshalb das Schweigen rund um den Alltag in Erziehungseinrichtungen.“

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2019-11-10

Was passierte hinter diesen verschlossenen Türen ? Wurden die Lehrer und die Eltern ausgesperrt ? Symbol-Foto: Heiderose Manthey.


Gießen.
Am 13.11. 2019 findet vor dem Landgericht in Gießen der Rechtsstreit Christidis ./. Stadt Gießen u.a. statt.

Dazu teilt Frau Dr. Andrea Christidis ARCHEVIVA in einem persönlichen Gespräch mit, eine Mutter aus ihrem Kreis habe sie davon in Kenntnis gesetzt, dass ihr Sohn für sein soziales Jahr bei der Lebenshilfe e.V. eine Kündigung erhalten habe, weil er zu „distanziert“ sei.

Gutachten über Vorwurf „Sexueller Missbrauch am Bruder“

Dem Jungen (damals 13) habe man vorgeworfen, er soll seinen Bruder sexuell missbraucht haben, weil der damals 9jährige kleinere Bruder ihn beim Onanieren erwischt haben soll, was der Kleine glaubhaft abgestritten hat. Dazu wurde ein Glaubhaftigkeitsgutachten erstellt.

Dürfen Lehrer beim Sexualunterricht von Pro FamilIa nicht im Unterricht anwesend sein ?

Die für den Gießener Kreis für die Sexualkunde zuständige „Pro Familia“ soll in der Schule des Kleinen „ungestört“ – also ohne Lehrer – den Unterricht abgehalten haben, der zu ziemlich viel Unruhe bei den Eltern geführt haben soll. Am Tag nach diesem Unterricht soll der Mitarbeiter von Pro FamilIa erneut zur Schule gekommen sein und sich den Kleinen aus dem Unterricht geholt haben. Der Mitarbeiter gab vor, wegen Auffälligkeiten allein mit dem damals 9jährigen sprechen zu müssen. Lehrer sollten dabei nicht anwesend sein, die Eltern sollten auch nicht gefragt worden sein, ob sie mit diesem Vorgehen einverstanden gewesen wären.

Es soll um sehr intime Details gegangen sein

Der Junge soll der Gutachterin erzählt haben, dass er Angst vor dem Mann gehabt hatte, weil dieser mit ihm über sexuelle Dinge sprechen wollte und ihm dabei sehr nah gekommen sei. Es solle dabei um sehr intime Details gegangen sein, die hier nicht weiter ausformuliert werden.

Der damalige Sozialdezernent Dirk Oßwald soll jedenfalls aufgrund dieses Gutachtens Strafanzeige gegen die Gutachterin erstattet haben, weil diese angeblich nie studiert hätte. Just dieses Gutachten war Anlass für die Klage wegen Titelmissbrauchs unter Hinzuziehung von Kripo Mittelhessen, Hessisches Landeskriminalamt, Bundeskriminalamt, Interpol etc..

Über ein Rechtshilfeersuchen seien die Staatsanwaltschaft Gießen, das Bundesamt für Justiz, das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Neu-Delhi und von dort aus das Außenministerium in Neu-Delhi samt den dortigen zuständigen Behörden involviert worden. Das Ergebnis habe erbracht, dass die Gutachterin Christidis ihre akademischen Grade alle rechtmäßig erworben hat und ihr auch keine Titel aberkannt wurden.

Wurde der Sozialdezernent als Lockvogel genutzt ?

Als der Sozialdezernent bemerkt haben soll, dass er als Lockvogel genutzt worden wäre, sei er aus seinem Amt ausgeschieden. Ihm sei eine Stelle als Geschäftsführer bei der Lebenshilfe e.V. verschafft worden, die vom Jugendhilfeausschuss „gesponsert“ worden sei.

Der jetzt 18jährige ältere Bruder sei dort schon eine ganze Weile im sozialen Jahr beschäftigt gewesen, bis Oßwald bemerkt haben soll, wer in seinem Verein tätig ist. Danach habe der Junge gehen müssen.

Der Rechtsstreit findet kommenden Mittwoch, den 13. November 2019 um 09:00 Uhr vor dem Landgericht Gießen in der Ostanlage 15 statt.